Weltweite Kirche (WWK)

Ökumenische Kampagne 2026

Zukunft säen.
Rückblick Rosenverkauf und Suppentag
«Hunger frisst Zukunft – Zukunft säen»

... war das Motto der diesjährigen Kampagne der drei grossen, kirchlichen Hilfswerke in der Passionszeit.

Je grösser die Vielfalt an Saatgut und Lebensmitteln, desto reichhaltiger und gesünder die Ernährung. Doch diese Vielfalt wird nicht zuletzt durch die grossen internationalen Agrarkonzerne zunehmend bedroht. Dies gefährdet die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen im Globalen Süden.

Mit der diesjährigen Ökumenischen Kampagne, die am Aschermittwoch, 18. Februar startete, setzen sich HEKS, Fastenaktion und «Partner sein» für das Recht von Bäuerinnen und Bauern auf lokales Saatgut ein – einer zentralen Grundlage für Ernährungssicherheit und eine hoffnungsvolle Zukunft.

Der Verkauf der fair gehandelten Rosen in Staffelbach, Bottenwil und Schöftland war trotz nasskaltem Wetter ein Erfolg: Ziemlich schnell war alles ausverkauft. In Schöftland halfen Unti-Kinder mit ihrer Katechetin Karin Mülller tatkräftig mit und liessen sich auch vom Regen nicht abschrecken.

Insgesamt kamen 2'281.40 Franken (Suppentag, 22. Februar 2026: 826.30 Franken und Rosenverkauf, 14. März 2026: 1'455.10 Franken) zusammen. An dieser Stelle sei allen Köchinnen, allen Rosenverkäuferinnen und -verkäufern von Herzen gedankt.

Gott sei mit seinem Segen überall dort, wo unsere Hilfe ankommt, er sei bei den fröhlichen Geberinnen und Gebern und den Helferinnen und Helfern bei all' diesen Aktionen!

Dörte Gebhard, Pfarrerin, für das Ressort WWK (Weltweite Kirche)

Neues Gemeindehilfsprojekt ab 2026
Neues Gemeindehilfsprojekt in Sabah/Malaysia

Da Mission 21 das bisherige Projekt in der Provinz Kwango im Kongo einstellen musste, wechseln wir unser Gemeindehilfsprojekt und unterstützen nun via Mission 21 das Theologische Seminar in Sabah/Malaysia.

Dorthin haben wir einen direkten, persönlichen Kontakt:
Missionar Daniel Gloor, dessen Vater in Bottenwil daheim war und dessen Tante dort heute noch lebt, arbeitet seit 22 Jahren in Sabah. Er ist Dozent für Altes und Neues Testament, ebenso für Hebräisch.

Er engagiert sich für das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Religionen in Malaysia. Insbesondere Christen haben es in diesem mehrheitlich muslimischen Staat nicht leicht, werden beargwöhnt, stark benachteiligt, schikaniert und auf subtile Weisen ungerecht behandelt. Christliche Veröffentlichungen sind z.B. verboten, so dass Bücher auf Booten durch den Dschungel geschmuggelt werden müssen und nicht mit der offiziellen Post transportiert werden können.

Gleichwohl hat Daniel Gloor elf Bücher auf malaysisch geschrieben, eine echte Pionierarbeit!

Unter den älteren Menschen ist der Analphabetismus gross, unter jung und alt die Armut. So engagiert sich das Theologische Seminar nicht nur in der Ausbildung von Pfarrpersonen, sondern bietet auch Kurse in Nähen und zu landwirtschaftlichen Fragen an, bildet Sozialarbeiter/-innen aus und manches mehr. Im Herbst 2027 wird Daniel Gloor auf Urlaub in die Schweiz kommen, in Schöftland zu Gast sein und seine Arbeit vorstellen.

Dieser Gemeindeseite liegt ein Einzahlungsschein bei – schon jetzt danke ich allen fröhlichen Geber/-innen. Gott segne alle Empfänger/-innen unserer Gaben.

Dörte Gebhard, Pfarrerin, für das Ressort Weltweite Kirche (WWK)
Bereitgestellt: 20.04.2026    Besuche: 12 Monat 
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