Anita Morgenthaler

Rückblick Kirchgemeindeversammlung (KGV) vom 9. November 2025

Versammlung

Wir freuen uns, dass an der KGV 60 Personen teilnahmen. Allen Anträgen der Kirchenpflege wurde ohne Gegenstimmen zugestimmt, auf Traktandum 6 (siehe unten) wurde nicht eingetreten.

Die bisherigen Stellenprozente von 235% der Pfarrpersonen bleiben in der Summe unverändert, es findet lediglich eine Umverteilung innerhalb des Teams statt (Traktandum 3). Dieser Umverteilung stimmte die KGV mit Wirkung ab 1. Januar 2026 zu.
Das in Traktandum 4 vorgelegte Budget 2026 wurde mit einem unveränderten Steuerfuss von 17 % und einem budgetierten Aufwandüberschuss (Minus) von rund 65‘000 Franken genehmigt. Das Minus geht zulasten der schwindenden Reserven. Trotz Sparbemühungen aller Art und den über die Förderkonti finanzierten Lagerkosten zeigt der Finanzplan in den kommenden Jahren eine weitere Defizitsteigerung. Ob eine Steuerfusserhöhung erfolgen muss, wird laufend geprüft.

Auch bei den in Traktandum 5 durch den Synodalen Jonathan Müller präsentierten Vorlagen für die kommende Synode handelt es sich mehrheitlich um Geschäfte mit einem finanziellen Aspekt. Die Aargauer Landeskirche rechnet ebenso mit hohen steigenden Defiziten in den kommenden Jahren. Der Zentralkassenbeitrag der Reformierten Kirchgemeinden (an die Landeskirche) bleibt im Jahr 2026 mit 2,3% unverändert.

Bei Traktandum 6 hat sich mit der Infoveranstaltung vom 29. Oktober 2025 zur «Aufnahme von Abklärungsarbeiten für eine Kooperation/einen Zusammenschluss» gezeigt, dass noch Gesprächsbedarf besteht und vielen Mitgliedern der Prozess zu schnell geht. Aus Sicht der Kirchenpflege war es daher zu früh, über dieses Traktandum abzustimmen und sie fragte die Versammlung, ob sie damit einverstanden sei, nicht auf den Antrag einzutreten. Dieser Anfrage wurde zugestimmt. Es werden nun weitere Veranstaltungen durchgeführt um das Gespräch miteinander zu suchen. Schöftland zieht sich nicht aus dem Prozess zurück, auch weil die Kirchenpflege überzeugt ist, dass die Kirchgemeinden in der jetzigen Situation einander brauchen. Ein neuer Antrag wird daher an einer späteren KGV gestellt.

Unter Traktandum 7 informierte die Präsidentin Eva Lüscher über die Möglichkeit von stillen Wahlen bereits im 1. Wahlgang für die kommende Amtsperiode von 2027 – 2030. Von dieser Möglichkeit möchten wir Gebrauch machen, um die vielen dafür benötigten personellen
Ressourcen zu schonen, und auch, um Kosten zu sparen. Ein Urnengang kostet rund 10‘000 Franken.

Wir danken allen für das Vertrauen, die Zeit und das Interesse.

Eva Lüscher, Heidi Hunziker und Sonja Baumann, für die Kirchenpflege
Bereitgestellt: 28.11.2025      
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