Anita Hungerbühler

Eigensinn in Gottes Gegenwart. Unterschätzte Schweizer Reformatorinnen.

Anna Zwingli<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-schoeftland.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>163</div><div class='bid' style='display:none;'>2856</div><div class='usr' style='display:none;'>336</div>

Montag, 3.6.2019, 19.30 Uhr im Kirchgemneindehaus
Viermal heiraten – um Gottes willen?! Oder elf Kinder grossziehen in schweren Zeiten? Oder Visionen haben von Fröschen, Schlangen und Gottes Herrlichkeit, dafür aber Spott, Verfolgung, Hohn und Haft in Kauf nehmen? Oder nackt auf der Strasse tanzen? Oder Bücher schreiben unter einem männlichen Pseudonym, damit sie überhaupt veröffentlicht werden?

Frau Zwingli und die anderen Schweizer Reformatorinnen, von denen uns mehr oder weniger überliefert ist, haben ihr Leben eigensinnig und höchst individuell gestaltet. Sie waren ihrer Zeit sehr weit, manche wohl zu weit voraus. Allen ist gemeinsam, dass sie sich weder an Bewährtem und Erprobtem, noch an guten Traditionen und hilfreichen Vorbildern orientieren konnten.
Ihrem Mut und ihrem Gottvertrauen haben wir, Frauen und Männer, bis heute viel zu verdanken. Sie sind willkommen, diese „Wyber“, wie man damals sagte, kennenzulernen!

Dörte Gebhard, Pfarrerin
Bereitgestellt: 13.05.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch